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13. November 2009

Google Wave - Revolution der digitalen Kommunikation

Vernetzung auf unterschiedlichen Ebenen, aber vor allem die Kombination aus E-Mail, Instant-Messaging und Chat bilden den innovativen Charakter der neuen Google-Anwendung aus. Auf die Qualität des Tools lassen allein schon die Namen der Entwickler ahnen. Lars und Jens Rasmussen — eben die beiden Brüder, die sich auch Google Maps auf die Fahnen schreiben dürfen. So weit so gut, aber was genau will Google Wave nun eigentlich schaffen?

Google Wave

Kommunikation ist die Antwort und zwar schneller, übersichtlicher, nachvollziehbarer und interaktiver — durch Integration. Nutzte man bisher für die digitale Verständigung und dem Sharen von Dateien unterschiedlichste Dienste, möchte Google Wave dafür als einziges Tool herhalten. Somit soll mit der Open Source Software die private wie auch geschäftliche Kommunikation vereinfacht werden. Keine verschiedenen Anwendungen mehr, kein Ablegen von Dateien an mehreren Orten — alles an einem Ort, in einer Wave.

Wobei das komplette Web natürlich nicht vergessen wird. Das Konzept bietet unendliche Möglichkeiten zur Einbindung von Webanwendungen. Es scheint, als hätten die Tüftler an alles gedacht. Ob dem so ist, konnten bisher 20.000 Entwickler und seit kurzem auch 100.000 “normale” User testen. Wir sind gespannt, wann und was uns Google Wave letztendlich bereithalten wird.

Weitere Informationen kann man sich direkt bei Google einholen.

29. Oktober 2009

Happy Birthday, liebes Internet

zum 40. Geburtstag! … kann das sein? Am 29. Oktober 1969 wurden zum ersten Mal zwei Rechner über eine Fernverbindung miteinander gekoppelt. Das Arpanet war geschaffen, der heutige Vorläufer des Internets. Wir, und mit uns rund 1,7 Milliarden Menschen gratulieren recht herzlich zum runden Ehrentag.

Doch für sein scheinbar fortgeschrittenes Alter ist das Internet noch recht jung geblieben. Das liegt daran, dass es im Bewusstsein vieler gerade erst 20 ist. Grund für diesen Jungbrunnen ist die Entwicklung des World Wide Web, das der britische Informatiker Tim Berners-Lee erst im Jahr 1989 schuf. 1990 wurden die Tore dann für den kommerziellen Gebrauch des Internets geöffnet, um drei Jahre später schließlich auch Otto Normalverbraucher zu erreichen - dank erstem grafikfähigen Internetbrowser. Diente das WWW früher als reines Abrufmedium („Wo finde ich welche Informationen“), entwickelte sich mit dem Web 2.0-Gedanken zu einer Plattform, die Kommunikation, Interaktion und Zusammenarbeit der Nutzer ermöglicht. Wir begleiten und gestalten die vielen Entwicklungen, Wandlungen und kleinen Revolutionen, die das Internet bis heute auf den Weg gebracht hat. Von den ersten drei transferierten Buchstaben L, O und G bis hin zu multimedialen und multifunktionalen Anwendungen. Das Internet ist auch nach 40 Jahren nicht mehr wegzudenken.

17. Juli 2009

Heute schon gebingelt?

Bing, die neue Suchmaschine von Microsoft, ist nun seit einem Monat online – und hat laut Hersteller schon alle Erwartungen erfüllt. Mit acht Prozent Zuwachs im ersten Monat zeigen sich die Entwickler aus Richmond im Bing-Blog mehr als zufrieden. Doch scheint es momentan, als würde die Entscheidungsfindungsmaschine – wie Microsoft seinen neuesten Wurf ganz unbescheiden nennt – eher dem ehemaligen Übernahmekandidaten Yahoo gefährlich zu werden.

Anscheinend bleiben die User dem Original trotz putziger Tiermotive treu. Denn Google bleibt laut Nielsen Media Research auch im Monat eins nach dem Frontalangriff uneinholbarer Sieger. Die Frage, die sich die Branche nun weiterhin stellt: Gelingt es Microsoft, sich neben Google zu  positionieren und „googlen“ durch „bingeln“ zu ersetzen? Wir bleiben dran…

http://www.bing.com